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Beim Balkenfechten siegt, wer oben bleibt

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Laju Flintbek organisiert spannenden Wettkampf auf Hof Gnutzmann

Beim Balkenfechten siegt, wer oben bleibt

Flintbek. Es geht nicht um die PS-Zahl einer großen Landmaschine. Auch die Milchquoten der Kühe stehen nicht im Mittelpunkt: Ein mit Bällen gefüllter Jutesack wird die Hauptrolle bei dem Spektakel auf dem Gnutzmann-Hof in Rumohr spielen, wenn die Landjugend Flintbek am Sonnabend, 20. Juni, zum „Balkenfechten“ aufruft.

Obwohl: „Das Draufkommen auf den mit Schmierseife überzogenen Balken ist die wohl größte Herausforderung", weiß Renke Plambeck, zweiter Vorsitzender der Flintbeker Landjugend, aus eigener Erfahrung und den Erinnerungen der vergangenen Jahre.

Vor ein paar Tagen haben die Mitglieder der Landjugend begonnen, die Vorbereitungen für die Veranstaltung zu treffen. „Viele Strohballen wurden herangeschafft, Leitplanken dienen zur Stabilität des Beckens. Die Siloplane wurde mit Spanngurten festgezurrt, dann haben wir rund 30. 000 Liter Wasser in das Bassin eingelassen", erzählt Christin Gnutzmann. Es ist ein Bassin, das sich sehen lassen kann: Mit einer Länge von fast fünf Metern, einer Breite von drei Metern und einer Hohe von mehr als 1,50 Metern hat es schon fast Schwimmbad-Charakter.

Doch zum Baden ist es eigentlich nicht gedacht. „Beim Balkenfechten gewinnt immer der, der sich am längsten oben halten kann", erklärt der erste Vorsitzende Klaus-Jochim Hingst. Mitmachen darf und soll jeder. „Unser Spaßwettbewerb ist nicht der Landjugend vorbehalten." Das gleiche gilt auch für eine Mitgliedschaft. „Man muss weder einen Bauernhof haben, noch eine landwirtschaftliche Ausbildung vorweisen", sagt Christin Gnutzmann mit einem Schmunzeln, nicht mal der Besitz von Gummistiefeln sei Pflicht. „Man muss einfach nur Spaß daran haben, sich in die Gemeinschaft einzubringen und sich für andere zu engagieren."

Für einen Mitgliedsbeitrag von zwölf Euro pro Jahr hat die Landjugend eine Menge zu bieten: Bustouren, Wasserski, Fahrten zu Scheunenfeten, Binden der Erntekrone, Drachenbootrennen. „Nur bei unserer eigenen Scheunenfete, die für Sonnabend, 4. September, in Reesdorf geplant ist, müssen alle mit anpacken. Da heißt es arbeiten und nicht feiern", betont Hingst. Das hat einen guten Grund: „Wir finanzieren uns aus den Einnahmen der Scheunenfete." Dafür steht nach der Großveranstaltung, bei der häufig mehr als 1000 Besucher zu Gast sind, eine Helferparty auf dem Programm.

Doch jetzt steht erst mal das „Balkenfechten" auf dem Plan. „Jeder kämpft für sich allein, aber wir trennen nach Geschlechtern", gibt es vom Vorsitzenden letzte Instruktionen. Die Laju Flintbek existiert seit 57 Jahren, die Mitgliederzahl liegt bei knapp 130 im Alter von 15 bis 35 Jahren.

Quelle: http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/156058-Beim-Balkenfechten-siegt-wer-oben-bleibt.html

 

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Aktualisiert ( Dienstag, den 17. Mai 2011 um 19:40 Uhr )

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